EN-courage: 3. English-Intensive-Course Herbst 2010 für SeminarleiterInnen und SozialarbeiterInnen

18. März 2010 Abgelegt unter: Allgemein, Seminare / Trainings, Termine

Sprachlich fit für die Internationale Jugendbildungs- und Begegnungsarbeit!

Wer im internationalen Kontext mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeitet, ist in der Situation, dass die meisten Begegnungen und Trainings auf Englisch stattfinden. Viele TrainerInnen und SozialarbeiterInnen hatten Englisch in der Schule, waren mal in einem englischsprachigen Land und kommen insgesamt ganz gut klar. Jedoch gibt es oft den Wunsch sich besser ausdrücken zu können, die eigene Herangehensweise, den theoretisch-pädagogischen Hintergrund und die Praxiserfahrungen differenzierter beschreiben und diskutieren zu können.

Dafür haben Hazel Low (Trainerin) und Gabriele Buschmann (Organisation) einen einwöchigen English-Training-Course konzipiert, der in Kooperation mit dem Friedenskreis Halle im März 2009 das erste Mal erfolgreich stattfand. Das English-Training garantiert individuelle Betreuung in einer kleinen internationalen Gruppe von 8-10 TeilnehmerInnen. Vorausgesetzt wird die Fähigkeit sich auf Englisch im Alltag zu verständigen. Es wird durchgängig Englisch gesprochen.

An 6 Seminartagen werden jeweils 4 Unterrichts-Stunden am Vormittag und 4 UStd am Nachmittag mit Diskussionen, kleinen Referaten oder Präsentationen gestaltet, die durch das dazu passende Input an Grammatik und Wortschatz ergänzt werden. JedeR TeilnehmerIn erhält zwei mal innerhalb der Kurswoche individuelle Beratung zur Weiterentwicklung seiner/ihrer Englischkenntnisse. Ein Tag ist frei für Exkursionen in die Alpen, zu den Inseln oder nach Salzburg.
Wer gerne teilnehmen möchte, kann sich den Flyer von der Website des Friedenskreis Halle (www.friedenskreis-halle.de) runterladen und findet dort auch das Anmeldeformular.

Falls der Termin im Herbst 2010 nicht mehr in den Terminkalender passt, kann bald hier den Termin für en Herbst 2011 finden.

Eine weitere Möglichkeit die eigene Professionalität zu steigern und gleichzeitig die Englischkenntnisse zu verbessern bietet das Self-Development- Training mit  Hazel Low Frühsommer 2011

Flyer und Anmeldeformulare in Kürze bei: www.friedenskreis-halle.de/Angebote

Seminar zur professionellen Persönlichkeitsentwicklung für internationale TrainerInnen (verschoben auf Frühjahr 2011)

11. Februar 2010 Abgelegt unter: Allgemein, Seminare / Trainings, Termine



<mso]> <—[if gte mso 9]> Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 <—[if gte mso 9]> <—[if !mso]> Für SeminarleiterInnen und TrainerInnen, die in der internationalen Bildungs- und Begenungsarbeit tätig sind, bieten wir  in Zusammenarbeit mit dem Friedenskreis Halle im Frühjahr 2011 ein Seminar zur Persönlichkeitsentwicklung im professionellen Kontext an.Inne-halten, Standort bestimmen, Zeit für Reflektion über das Woher und Wohin,  sich mit KollegInnen aus  verschiedenen internationalen Kontexten austauschen und durch den Austausch gemeinsam und voneinander lernen, die eigenen Stärken und die Entwicklungspotenziale herausarbeiten und Energie für (er)neu(t)e Visionen gewinnen.
Seminarsprache wird Englisch sein, Grundkenntnisse und Kommunikationsfreude reichen als Voraussetzung.
Der Flyer und das Anmeldeformular können ab Herbst 2010 von der Homepage des Friedenskreis Halle runtergeladen werden: www.friedenskreis-halle/Angebote.de

“Training of Trainers” - SeminarleiterInnen aus Europa bilden sich fort

8. Februar 2009 Abgelegt unter: Allgemein

Das europäische Jugendprogramm “YOUTH IN ACTION” bietet SeminarleiterInnen und TrainerInnen in der internationalen Jugendarbeit die Möglichkeit sich zu verschiedenen Themen fortzubilden. An der einjährigen Fortbildung “Training of Trainers” 2007/2008 nahmen mit mir 28 JugendarbeiterInnen und TrainerInnen aus 14 Ländern teil.

In drei Modulen wurden wir fit gemacht für Themen wie “European Citizenship”, “Cultural Diversity” und “Selfdirected Learning”. Zwischen den ersten beiden Seminaren bearbeitete jedeR ein selbstgewähltes Thema. Mich interessiert wie die Ideen und Methoden des Demokratie-Erziehungsprogramms “Betzavta” im internationalen Kontext eingesetzt werden können. So führte ich im zweiten Modul einen Workshop für meine AusbildungskollegInnen durch.

Eine weitere Aufgabe innerhalb der Ausbildung ist im internationalen Team ein eigenes Training für JugendarbeiterInnen und JugendleiterInnen zu konzipieren und durchzuführen.

Mein Team, Corina Ardelean aus Rumänien, Hilal Yukarki aus der Türkei und Panayotis Theodoru aus Zypern widemete sich unter dem “European Neighbourhood” den Fragen,

– wie erleben wir Europa? – wen nehmen wir als unsere Nachbarn wahr und warum? – was macht im europäischen Kontext unsere Identität aus? – wie wollen wir an der Gestaltung Europas mitwirken?

Wir entwickelten ein Konzept, das die TeilnehmerInnen ermutigt, während des Trainings ihren Lernprozess zu reflektieren und sich selbst Lernziele zu setzen. Wir diskutierten die Fragen,  Anhand von Befragungen und Besuchen setzten wir uns mit der sozialen, politischen und kulturellen Realität der Menschen im geteilten Lefcosia auseinander. Unsere 17 TeilnehmerInnen aus 10 Ländern trugen mit ihrem Interesse und ihrer Offenheit dazu bei, dass dieses Training ein sehr intensiver, bewegender und erfolgreicher Lernprozess wurde.
Das dritte Modul, der Abschluss der TrainerInnenausbildung bot Gelegenheit die Erfahrungen auszuwerten, neue Projektideen zu entwickeln und die Vernetzung zwischen den TrainerInnen und den Projekten mit denen sie arbeiten zu festigen.

Das Training “European Neighbourhood” wird nach ausführlicher Evaluation von unserem Team weiterentwickelt und im nächsten Jahr in Deutschland durchgeführt werden.

Eine weitere Fortsetzung des Lernprozesses wird ein English-Training-Course für JugendarbeiterInnen im Herbst 2008 sein. Der Flyer dazu in Kürze hier zum downloaden.

Kommunikation und Konflikte im Alltag - Training als Weg zur persönlichen Entwicklung

5. September 2008 Abgelegt unter: Allgemein

Missverständnisse und Konflikte tauchen überall auf, in der Familie, im Team, in der Arbeit, mit FreundInnen, auf der Straße, in der U-Bahn… – oft sind sie verbunden mit Stress und lösen Verwirrung, Ärger und Hilflosigkeit aus.

Manchmal lassen sie sich ganz einfach lösen, dann wieder werden sie immer komplexer und komplizierter, ein anderes mal trauen wir uns nicht sie anzusprechen. Das muss nicht so sein oder bleiben, denn viele wünschen sich mit diesen Situationen konstruktiver umgehen zu können. Meist haben wir wenig Gelegenheit zu reflektieren, wie wir uns in Situationen verhalten, in denen verschiedene Wünsche und Ziele aufeinander treffen, wie wir Entscheidungen im Team treffen, wie wir unsere verschiedenen Rollen ausfüllen.

Trainings zu Kommunikation und Konfliktbearbeitung bieten uns einen Rahmen, in dem wir uns zum einen mit unserem eigenen Verhalten, unseren Befürchtungen und Erfahrungen auseinander setzen, zum anderen auf einer theoretischen Ebene Modelle über Zusammenhänge und Hintergründe von Konflikten diskutieren und schließlich neues Verhalten üben.

Konzepte wie die Kommunikationstheorie von Schulz von Thun, das Bedürfnismodell von Roizman und Transaktionsanalyse um nur drei zu nennen, machen es leichter, eigene und fremde Reaktionen zu verstehen. Methoden aus der Gewaltfreien Kommunikation, dem Forumtheater oder Betzavta-Training bieten in einem geschützten Rahmen die Gelegenheit neue Verhaltensweisen kennen zu lernen, auszuprobieren und für sich als neues Repertoire anzueignen.

Auf Nachfrage entwerfe ich für Ihre Zielgruppe die passende Weiterbildung, in der erfahrungsorientierte und praktische Übungen  genauso ihren Platz finden, wie theoretische Inputs.

Als Beispiel können Sie sich den Flyer für die auf 7 Wochenenden angelegte Fortbildung für MultiplikatorInnen für die AG Friedensarbeit der EvLuthLandeskirchen Mitteldeutschands unter Konfliktbearbeitung ansehen.

Jugendliche im Stadtteil für die Themen Kommunikation, Konflikt und interkulturelles Lernen begeistern

13. Juli 2008 Abgelegt unter: Allgemein, Seminare / Trainings

Mit dem Ziel mit Jugendlichen zu den Themen Kommunikation, Konflikt und interkulturells Lernen zu arbeiten, haben Gabriele Buschmann, Eva-Maria Kaes und Mohamed Ibrahim ein Konzept entwickelt, das als Pilotprojekt im Juni 2007 angelaufen ist : die “Abenteuer-Reise Berlin-Orient-Ostsee”. Als Vorbereitung auf eine Wochenendreise an die Ostsee und die Begegnung mt einer Jugendgruppe in Mecklenburg-Vorpommern, beschäftigen wir uns mit dem kulturellen Hintergrund der Jugendlichen, ihrer Lebenswelt, ihren Alltagserlebnissen, ihren Stärken und Schwächen sowie mit der Betrachtung ihres Umgangs miteinander in Konfliktsituationen und der Entwicklung von möglichem alternativen Verhalten.
Über mehrere Wochen treffen sich die Jugendlichen jeweils in einer Mädchen- und einer Jungengruppe in einer partizipativen Atmosphäre, tauschen sich aus und probieren einen partnerschaftlichen Umgang miteinander.

Im dritten Teil des Training wurden kleine Präsentationen für die Reise zum Thema “BotschafterIn meiner Kultur” entwickelt.

Da die Reise im Winter stattfand, wählten die Mädchen den Harz als Ziel und fuhren in die Jugendherberge Schierke, wo sie ihre Kulturpräsentationen vor etwa 30 BesucherInnen der Jugendherberge hielten und sich über das Interesse und die vielen Fragen freuten.
Die Jungen empfingen für ein Wochenende eine kleine Gruppe aus Leipzig und besuchte sie anschließend in ihrem Jugendzentrum in Leipzig. Dafür bereiteten sie zusätzlich zu ihren Kulturpräsentationen eine Stadtführung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Berlin vor.
Siehe auch Flyer arabisch-deutsch: Abenteuer-Reise Berlin – Orient – Ostsee